Silvia ArdagnaBitcoin-Märkte Nachrichten

 

Der weltgrößte Investment-Banking- und Wertpapierkonzern Goldman Sachs ermutigt seine Kunden, Marktchancen zu nutzen. Silvia Ardagna von Goldman Sachs ermutigte die Kunden, „wieder ins Spiel zu kommen“, und zeigte sich optimistisch, was die wirtschaftliche Erholung nach dem Ende der Coronavirus-Pandemie betrifft.

In einem kürzlichen Interview mit Bloomberg äußerte sich Silvia Ardagna, Geschäftsführerin der Anlagestrategiegruppe von Goldman Sachs Private Wealth Management, dazu:

Unser eigener Ratschlag an unsere Kunden lautet, dass gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, an die Märkte zurückzukehren und den Abschwung an den Aktienmärkten zu nutzen, um sich für den Aufschwung zu positionieren.

 

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Ardagna äußerte sich besonders positiv über den US-Aktienmarkt und drängte die Kunden der Bank, zum Aktienhandel zurückzukehren. In diesem Sinne riet er Kunden davon ab, in europäische Staatsanleihen oder hochverzinsliche Kreditpositionen zu investieren, da US-Aktien eine viel bessere und schnellere Chance auf eine Erholung haben.

Nach Meinung der Expertin stellt der aktuelle Marktmoment eine Investitionsmöglichkeit dar, da sie eine starke Erholung in den kommenden Jahren für möglich hält.

Goldman Sachs ermutigt Investoren

Die Anlagestrategen der Bank haben davor gewarnt, dass ein starker Rückgang der globalen Wirtschaftsaktivität kurzfristig möglich ist. Sie schätzen jedoch, dass der Markt in der zweiten Jahreshälfte einen positiven V-förmigen Aufschwung erleben wird:

Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels, weil wir glauben, dass die medizinische Gemeinschaft früher oder später Fortschritte machen wird, und weil die fiskal- und geldpolitische Reaktion weltweit, insbesondere in den USA, wo wir Aktien übergewichten, recht aggressiv und energisch war.

Während des Bloomberg-Interviews lobte Ardagna auch das Vorgehen von US-Politikern als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie. In diesem Zusammenhang sagte er, dass die Maßnahmen zwar nicht in der Lage sein werden, eine umfassende Rezession in der ersten Jahreshälfte zu verhindern, dass sie aber eine gesunde Erholung bewirken werden.

Die Kommentare des Bankenvertreters kommen kurz nachdem Peter Oppenheimer, Goldmans Chefstratege für globale Aktien, eine ähnliche Meinung geäußert hatte. In einem Interview mit Bloomberg TV sagte Oppenheimer, dass das weltweite Wachstum im nächsten Jahr voraussichtlich 6% betragen werde, was zu einer starken Erholung der Aktien führen werde.

Die US-Aktien erreichten ihren Tiefststand am 23. März nach einem Rückgang von 34% seit Mitte Februar. Seitdem sind die Bestände um 21% gestiegen. Auch der S&P 500 Marktindex spiegelt mit einem Plus von 1,45% heute den Optimismus in Bezug auf die wirtschaftliche Erholung wider.

„Wenn die Bewertungen so niedrig sind, wenn die Aktienmärkte über einen Zeithorizont von 12 bis 18 Monaten ziemlich stark gefallen sind, ist die Wahrscheinlichkeit positiver Erträge ziemlich hoch“, fügte Ardagna hinzu.

Optimismus bei Bitcoin

Die durch die Coronavirus-Pandemie-Krise ausgelöste weltweite Wirtschaftsrezession hat zu einem umfangreichen Konjunkturprogramm der US-Bundesregierung geführt. Nach Ansicht von Ardagna sind diese Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen positiv, da sie ihnen eine schnellere Wiederaufnahme des Betriebs nach der Krise ermöglichen.

Die Ansichten des Strategen von Goldman Sachs unterscheiden sich jedoch von denen anderer Analysten in Bezug auf den Stimulus und die Investitionsmöglichkeiten auf dem Aktienmarkt. In einem kürzlich geführten Interview erklärt Wall-Street-Veteran Cailtlin Long, dass das Konjunkturpaket der Fed zu den langjährigen Finanzschulden des Landes beiträgt.

Nach Ansicht von Long werden diese Maßnahmen zu großen Veränderungen in der US-Finanzstruktur führen, so dass sie nicht allzu optimistisch war, in „an die Finanzstruktur gebundene Vermögenswerte“ zu investieren. Seiner Meinung nach werden Vermögenswerte, die nicht an die traditionelle Struktur gebunden sind – wie z.B. Bitcoin Profit  die besten Alternativen für die Krise sein.

Der Finanzguru Robert Kiyosaki hat auch ein Echo der Federal Reserve und